arbeiten auf dem ponyhof

By gocci

nun denn, der 4wöchige arbeitsaufenthalt in heusenstamm nahe offenbach nahe frankfurt am main begann.  die ersten tage wurde ich etwas auf die auf mich zukommenden aufgaben als marketing assistent bei der firma olymp (olymp car-detailing) eingestellt und vorbereitet. das bedeutete viel telefonieren und emails schreiben, zuhören und labern und genau aufpassen, was man wie sagt. ich arbeitete schliesslich im vertrieb, das herz einer jeden firma, wie mir mein abteilungsleiter versicherte. also hiess es, sehr gut zu sein, schliesslich wollte ich für mein geld auch etwas leistung bringen.

mein lehrer war ein guter: tim zeigte mir anschaulich die kniffe und tricks des modernen marketingstrategen und verbesserte mich permanent, wenn ich zu nachlässig war. sehr gut! doch auch ich lernte einigermassen schnell. und sicher half mir dabei meine langjährige, ja viel zu langjährige tätigkeit im verkauf. babbeln kann der gaab eben.

in der ersten woche befasste ich mich mit den messen automechanika, gamesconvention, ifa berlin, photokina und natürlich der iaa nutzfahrzeuge in hannover. ich war erfolgreich. einigermassen jedenfalls.

doch in der zweiten woche kam dann ein riesenprojekt auf mich zu. huijuijui. das war aber mal was. zum glück konnte ich mich bis dahin noch etwas im büro aklimatisieren und freundschaften mit den kollegen schliessen. spätestens nachdem ich in der mittagspause mehrfach für die belegschaft gekocht hatte, war meine stellung in der firma gesichert. allerdings musste meist fleisch auf den tisch, ein rein vegetarisches gericht wurde dann doch mit einem stirnrunzeln abgelehnt. begreife das wer will, aber so wars. was der bauer nicht kennt, isst er nicht.

auch an den abenden wurde es mir im gästehaus der firma nicht langweilig, denn meistens hatte ich schlafnachbarn, die am abend anreisten und am morgen zu einem einsatz in aller herren länder aufbrachen. die hatten was zu erzählen, kann ich euch sagen. aber eigentlich wollten sie alle nur pizza essen, ein bier trinken und rauchen. das passte mir genau ins programm. ich wollte auch nur rauchen. war jedenfalls immer sehr lustig und turbulent.

an den wochenenden hatte ich dann die gelegenheit mit einem der zahlreichen firmenwagen nach heidelberg zu meinen eltern zu fahren. ne stunde fahrt und ich war schon da. hurra. und die haben sich erst gefreut. so vergingen die ersten tage wie im flug und ich sollte nun die große aufgabe „golf kongress berlin“ schultern…

dazu das nächste mal mehr!

Schlagworte: , ,

Eine Antwort schreiben